Seychellen Einreise-Visum erforderlich?

Auf den Seychellen ist für Staatsangehörige aller anerkannten Staaten der Welt kein Visum erforderlich. Ich habe sogar gehört, dass Flüchtlinge mit einem Reisedokument (Ersatz für einen Pass) einreisen dürfen.

Frohen Urlaub im visafreien Paradies!

Zitat der Regierung der Seychellen:

„Seychelles is a visa-free country meaning that there are no visa requirements for any person wishing to travel to this country. However, t is to be noted that although a visa is not required prior to entering Seychelles for any nationals, they should nevertheless have in their possession a valid passport or other travel documents recognized by Seychelles (auch für Flüchtlinge ist eine Seychellenreise somit möglich) to be awarded entry into the country. The passport must be valid for the period of the intended stay until arrival back in the holder’s country of origin or residence.

A stay visitor’s permit is issued on arrival in Seychelles to a person who comes for the purpose of holiday, business, visiting friends or family and who meet the following criteria:

a)      is not a prohibited immigrant;

b)      is not holder of a valid permit which entitles that holder to reside in Seychelles;

c)       holds a valid return or onward ticket for duration of the visit;

d)      has confirmed accommodation; and

e)      has sufficient funds for duration of the stay (minimum of US0 or equivalent per day).“

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Ein Reisebericht von Natalie

Schon wieder fängt es an zu kribbeln, der Äquator ist überquert und in ein paar Minuten ist es endlich soweit, der blaue Indische Ozean blitzt schon durch die Fenster im Flugzeug, die ersten der 115 Inselnperlen von den Seychellen sind schon zu sehen. Die Hauptinsel Mahé ragt gigantisch aus dem Ozean hervor und man spürt schon vom Flugzeug aus welch eine überwältigende Schönheit einem erwartet, kleine Buchten mit weißen Sandstränden lassen schon einiges erahnen. Die kleinste Hauptstadt der Welt „Victoria“ ist jetzt auch zu sehen, mit einem der ältesten botanischen Gärten, einen Nationalmuseum, einem Hindutempel und einem typischen kreolischen Markt. Schon der erste Anblick nach der Landung macht einem sprachlos, gleich direkt hinter dem Flughafen von Mahé türmen sich die gewaltigen Granitberge, umgeben von einem saftigen Grün, das nur so strotzt vor Üppigkeit an Pflanzen und dazwischen die kleinen bunten Holzhäuser der Kreolen.

Auf geht’s zur zweitgrössten Insel nach Praslin. Diesmal nehme ich mal wieder den kleinen Propellerflieger, wo man fast im Cockpit sitzt und so das richtige Seychellen-Feeling bekommt.

Der Flieger hebt mit einer Leichtigkeit ab, unter uns der Indische Ozean auf dem die Sonne glänzt. Der grosse Katamaran (Cat Cocos) der von Praslin nach Mahé fährt, sieht von hier oben aus wie ein Spielzeugboot und die kleinen Inseln unter uns laden zu träumen ein.

Autovermietung gesucht?

Ich kann schon die Berge von Praslin erkennen und einer der schönsten Sandstrände auf der Welt „Anse Lazio“. Unter uns ein Luxusressort mit privaten Pools und einem Golfplatz,  eingebettet in eine tropische Landschaft. Schade nach 15 Minuten ist es vorbei, wir landen auf Praslin. Am dem kleinen liebevoll gebauten Flughafen von Praslin, erwartet mich schon Judy mit einem freundlichem „Welcome to Seychelles“. Wir fahren die Inselstrasse am Meer entlang durch einen kleinen Ort, wo gerade die Seychellois ihren täglichen Einkauf erledigen,          vorbei an Einheimischen in bunten Kleidern und Hüten die am Strassenrand auf den Bus warten. Unterwegs an kleinen Gästehäusern vorbei, laufen ein paar Hühner über die Strasse, tja typisch Seychellen eben alles etwas entspannter und ruhiger. Jetzt geht es den steilen Berg hinauf, die Strasse schlängelt sich durch den Urwald von Praslin, vorbei am Vallèe de Mai (Maital) wo es die einzigartige botanische Rarität zu bestaunen gibt die „Coco de Mer“. Sie wächst aus dem grössten Samen der Botanik und bringt um die 20 Kg auf die Waage. UNESCO hat das Vallée de Mai zum Weltnaturerbe erklärt, wie auch das „Aldabra Atoll“ das zu den weltgrößten Atollen zählt. Ein paar Minuten später bin ich schon am Jetty von Praslin, prima die Fähre (Katamaran) nach La Digue ist schon da. Ich nehme wieder oben im freien Platz, von dort kann man alles gut sehen und tolle Bilder von den Inseln machen. Auf der Fahrt aus dem Hafen sieht man unterwegs die kleinen Gästehäuser zwischen den Bäumen herausgucken, am Luxusressort von Round Island vorbei, kann man die Insel Curieuse erkennen auf der man von freilaufenden Schildkröten begrüßt wird, dort ist nämlich die Schildkrötenfarm von den Seychellen. Als Tagesausflug mit anschließendem Badeaufenthalt ist die Insel sehr empfehlenswert. Ein Segelschiff mit Tauchern kreuz unsere Fähre, wo Touristen die Seychellen vom Meer aus erkunden. Die Granitfelsen vom Strand von La Digue sind schon zu erkennen, wir sind gleich im Hafen. Dort warten schon die Ochsenkarren, der Fahrradverleih und die Taxis auf Kundschaft. Da ich Zeit habe nehme ich den Ochsenkarren und lasse mich jetzt endlich zum Strand „Anse Source d’Argent bringen. Wir werden von Einheimischen und Touristen auf Fahrrädern überholt, es geht vorbei an bunten Häusern und Bungalows zum L’Union Estate. Der Ochse von La Digue dreht mal wieder seine Runden, beim Schildkrötengehege muss ich zum füttern anhalten, die sehen so hungrig aus. Mein Magen fängt auch schon an zu knurren, am kleinen Restaurant mache ich halt. Wie wäre es mit Octopus Curry oder Octopus Salat oder Red Snapper oder vielleicht doch Smokked Fish, es schmeckt einfach alles lecker, beim Getränk ist es einfach eine frische Kokosnuss muss es sein. Gleich bin ich an meinem Lieblingsstrand vorbei am Hochzeits-Örtchen. Heute wird mal wieder geheiratet, alles ist schön tropisch geschmückt mit einem Tisch und Stühlen, ein Standesbeamter spricht und ein verliebtes Pärchen sieht sich tief in die Augen, oh wie romantisch. Ein paar Minuten verweile ich, so schön ist der Anblick. So jetzt brauch ich eine Abkühlung, der indische Ozean ruft, die grösste Badewanne von La Digue vor meine Augen, eingebetet  mit dem Granitfelsen einfach ein grandioser Blick und ab in die Fluten.

Der Tag geht langsam zu Ende, nun sitze ich hier auf der Holzterrasse vom meinem Bungalow, mein Blick schweift über das ruhige türkisblaue Meer, das seichte Wellen an den Sandstrand wirft. Der Wind zieht sich sanft durch die Bäume, die Vögel zwitschern fröhlich und ein Krebs krabbelt unter meinem Bungalow hervor, in diesem Augenblick wünschte ich mir, das Zeit für immer stehen bleiben würde. Ja, jetzt bin ich angekommen im wahren Paradies auf Erden.

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Lebenshaltungskosten auf den Seychellen

Die Lebenshaltungskosten auf den Seychellen sind in den letzten Jahren für Ausländer günstiger und für die Einheimischen stark teurer geworden. Der große Schock kam 2008 als das Land in die Insolvenz ging, es hat sich jedoch alles wieder sehr gut erholt seitdem. Die Menschen haben jetzt mehr Kaufkraft und allgemein kann man sagen, dass man von allen Ländern in Afrikas auf den Seychellen den höchsten Lebensstandard genießt. Krankenhäuser sind steuerfinanziert und frei und Schulen sind gratis.

Ein Bier kostet z.B. 25 Rupien im indischen Shop, was einem Preis von ca.1,80 Euro entpricht. (Kurs Januar 2017)

Man kann sehr viel Geld sparen, wenn man sein Essen in Take-away genannten kleinen Imbissen kauft. Eine magenfüllende Mahlzeit erhält man dort schon für ca. 3 Euro.

Im Spark Markt auf Eden Island gibt es Fleisch zum günstigen Preis.

Im Temooljee oder ICSP Shop kosten die Dinge das Dreifache bis zum Zehnfachen Preis des in Deutschland üblichen Ladenpreises. Das liegt daran, dass die Seychellen einfach sehr isoliert sind. 1000 km von Afrikas Küste und abertausende Kilometer von Europa und den asiatischen Herstellerfirmen entfernt. Container auf die Seychellen zu schicken ist sehr teuer und aus diesem Grund haben die Seychellen ein sehr hohes Preisniveau.

Ein Liter Wasser aus dem Shop kostet umgerechnet 1 Euro.

Falls Ihr mehr Fragen zu den allgemeinen Lebenshaltungskosten habt, schickt mir gerne eine Email an info@miguelseychelles.com

 

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Mein großer Traum – die Seychellen!

Es begann im Alter von 16 Jahren… Ich sah einen TV-Beitrag auf arte oder 3sat über die Seychellen-Inselwelt.
Zu diesem Zeitpunkt wusste ich, dass dieses Land meine Bestimmung ist. Ich bin dann schlussendlich im Jahr 2011 zum ersten Mal in den Urlaub auf die Seychellen geflogen und musste feststellen, dass mich dieses Land mit jedem verbrachten Tag mehr in seinen Bann zieht. Die Geräusche der Fledermäuse um den Sonnenuntergang herum am Beau Vallon, die Freundlichkeit der Menschen (einmal wurde ich von soeben am Strand kennengelernten Seychellois am Straßenrand gesehen, wie ich auf den Bus wartete und einfach eingeladen mitzukommen und bis Victoria mitzufahren, obwohl die Frau am Steuer nur bis St. Louis fahren musste, hatte sie noch einen Umweg für mich gemacht…

Ich hatte gesehen, wie schwangeren Frauen und Alten im alten, klapprigen Tata Bus aus den Siebzigern sofort von den Jugendlichen Platz gemacht wurde. Die Busse waren oft übervoll und unbequem, aber keiner würde einer Schwangeren einen Sitzplatz verweigern… Der Friedhof in Mont Fleuri war voller Blumen, auf jedem Grab war es bunt. Die Menschen besuchen und ehren noch ihre Vorfahren. Am Sonntag gehen die gesamten Seychellen in die Kirche, wie es schien. Im sekularen, wissenschaftsgläubigen und verführten Westeuropa nicht mehr vorstellbar. Ich fühle mich wie ein Mensch, nicht wie ein Bio-Roboter in Frankfurt. Auf den Seychellen haben Privathäuser keine Briefkästen! Keine unangenehme Post!! Yeah! Einen Rundfunkgebührenbeitrag pro Haushalt kennt man hier nicht! 😉

Ich fühlte mich also sofort Zuhause in diesem neuen, ungewohnten Land. Morgens pünktlich um 6 Uhr ging die Sonne auf, um 7 war es bereits so heiß, dass man automatisch von den Sonnenstrahlen und der Wärme geweckt wurde… In Deutschland kann man auch im Winter mal bis 14 Uhr schlafen, ohne zu realisieren, dass ein neuer Tag begonnen hat!

 

So ging ich also schon morgens zum Bus und bin mit dem Tata für 5 Rupien pro Fahrt (30 EuroCent) an die schönsten Strände der Welt gefahren… Ein besonderes Highlight war für mich der Westen (Port Launay) und Anse Intendance im Süden (Distrikt Takamaka). Hier habe ich wie in einer anderen Welt gefühlt. Die überwältigende Schönheit hatte ich nicht erwartet! Es sah wirklich aus wie auf den Fotos und Videos im Internet!

Auf dem Fußweg vom Busstop in Takamaka runter zum Anse Intendance (Banyan Tree Strand) gab es noch einen Fruchtstand (die Verkäufer sind die Hausbewohner) und es gab leckere Bananenhände, Mangos und allerlei andere Früchte und Snacks. Ich habe mir öfter eine trinkbare Kokosnuss öffnen lassen und eine Tüte Bananen mitgenommen! Für 30 Rupien insgesamt, also 2 Euro. 🙂

Manchmal habe ich 5 Stunden am Stück an diesem Strand oder in Port Launay verbracht und mit einer unglaublichen Bräune nach Deutschland zurückgekehrt!

Ein großes Highlight war auch die Inselüberfahrt nach La Digue. Dieses kleine Eiland ist wohl DIE DEFINITION der Phrase „Paradies auf Erden“. Es wurde Fahrrad gefahren, die Einheimischen grüßen einen mit einem Lächeln und einem freundlichen „Bonzour“. Die Mädels kichern und lächeln einem zu… 😉

Da muss man sich doch willkommen fühlen!

Die Menschen haben auch perfekte Zähne, das ist mir aufgefallen. Die meisten haben wirklich strahlend weiße Zähne und auch sonst wenige Gebrechen und Krankheiten, was wohl an der Sonne, der Meeresluft und dem frischen Fisch und Früchten liegen muss. Es wird auch oft morgens ein kleiner Schluck Noni-Saft getrunken. Bwar Torti nennen das die Einheimischen. Es muss ja nicht immer der Tahiti Noni Juice sein.

 

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