Mein großer Traum – die Seychellen!

[embedyt] http://www.youtube.com/watch?v=mWjcaEZ5-pM[/embedyt]Es begann im Alter von 16 Jahren… Ich sah einen TV-Beitrag auf arte oder 3sat über die Seychellen-Inselwelt.
Zu diesem Zeitpunkt wusste ich, dass dieses Land meine Bestimmung ist. Ich bin dann schlussendlich im Jahr 2011 zum ersten Mal in den Urlaub auf die Seychellen geflogen und musste feststellen, dass mich dieses Land mit jedem verbrachten Tag mehr in seinen Bann zieht. Die Geräusche der Fledermäuse um den Sonnenuntergang herum am Beau Vallon, die Freundlichkeit der Menschen (einmal wurde ich von soeben am Strand kennengelernten Seychellois am Straßenrand gesehen, wie ich auf den Bus wartete und einfach eingeladen mitzukommen und bis Victoria mitzufahren, obwohl die Frau am Steuer nur bis St. Louis fahren musste, hatte sie noch einen Umweg für mich gemacht…

Ich hatte gesehen, wie schwangeren Frauen und Alten im alten, klapprigen Tata Bus aus den Siebzigern sofort von den Jugendlichen Platz gemacht wurde. Die Busse waren oft übervoll und unbequem, aber keiner würde einer Schwangeren einen Sitzplatz verweigern… Der Friedhof in Mont Fleuri war voller Blumen, auf jedem Grab war es bunt. Die Menschen besuchen und ehren noch ihre Vorfahren. Am Sonntag gehen die gesamten Seychellen in die Kirche, wie es schien. Im sekularen, wissenschaftsgläubigen und verführten Westeuropa nicht mehr vorstellbar. Ich fühle mich wie ein Mensch, nicht wie ein Bio-Roboter in Frankfurt. Auf den Seychellen haben Privathäuser keine Briefkästen! Keine unangenehme Post!! Yeah! Einen Rundfunkgebührenbeitrag pro Haushalt kennt man hier nicht! 😉

Ich fühlte mich also sofort Zuhause in diesem neuen, ungewohnten Land. Morgens pünktlich um 6 Uhr ging die Sonne auf, um 7 war es bereits so heiß, dass man automatisch von den Sonnenstrahlen und der Wärme geweckt wurde… In Deutschland kann man auch im Winter mal bis 14 Uhr schlafen, ohne zu realisieren, dass ein neuer Tag begonnen hat!

 

So ging ich also schon morgens zum Bus und bin mit dem Tata für 5 Rupien pro Fahrt (30 EuroCent) an die schönsten Strände der Welt gefahren… Ein besonderes Highlight war für mich der Westen (Port Launay) und Anse Intendance im Süden (Distrikt Takamaka). Hier habe ich wie in einer anderen Welt gefühlt. Die überwältigende Schönheit hatte ich nicht erwartet! Es sah wirklich aus wie auf den Fotos und Videos im Internet!

Auf dem Fußweg vom Busstop in Takamaka runter zum Anse Intendance (Banyan Tree Strand) gab es noch einen Fruchtstand (die Verkäufer sind die Hausbewohner) und es gab leckere Bananenhände, Mangos und allerlei andere Früchte und Snacks. Ich habe mir öfter eine trinkbare Kokosnuss öffnen lassen und eine Tüte Bananen mitgenommen! Für 30 Rupien insgesamt, also 2 Euro. 🙂

Manchmal habe ich 5 Stunden am Stück an diesem Strand oder in Port Launay verbracht und mit einer unglaublichen Bräune nach Deutschland zurückgekehrt!

Ein großes Highlight war auch die Inselüberfahrt nach La Digue. Dieses kleine Eiland ist wohl DIE DEFINITION der Phrase “Paradies auf Erden”. Es wurde Fahrrad gefahren, die Einheimischen grüßen einen mit einem Lächeln und einem freundlichen “Bonzour”. Die Mädels kichern und lächeln einem zu… 😉

Da muss man sich doch willkommen fühlen!

Die Menschen haben auch perfekte Zähne, das ist mir aufgefallen. Die meisten haben wirklich strahlend weiße Zähne und auch sonst wenige Gebrechen und Krankheiten, was wohl an der Sonne, der Meeresluft und dem frischen Fisch und Früchten liegen muss. Es wird auch oft morgens ein kleiner Schluck Noni-Saft getrunken. Bwar Torti nennen das die Einheimischen. Es muss ja nicht immer der Tahiti Noni Juice sein.

 

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